Was ist Hypnose?

Hierunter stellen sich viele einen Zustand vor, in dem man völlig willenlos oder gar dem Hypnotiseur total ausgeliefert ist. Besonders die Medien stellen dies gerne so dar. Doch das stimmt so nicht wirklich. Denn tatsächlich befindet sich jeder von uns sogar täglich mehrfach in Trance, die mit Hypnose vergleichbar ist. Der Begriff „Hypnose“ entstammt dem griechischen „Hypnos“ = Schlaf. Doch in Wahrheit ist sie kein Schlaf, auch wenn es für den Laien zunächst so aussieht. Hypnose ist ein Zustand des eingeschränkten Bewusstseins. Mit ihrer Hilfe gelingt es, den „kritischen Faktor“ der in unserem Bewusstsein unser Denken und Handeln kontrolliert galant zu umgehen und mit dem Unterbewusstsein in Verbindung zu treten.

Daher hat sie auch nichts mit Bewusstlosigkeit zu tun. Lediglich ist das Bewusstsein zu Gunsten des Unterbewusstseins eingeschränkt, sodass der Proband für Suggestionen aller Art zugänglicher wird. Ähnliche unterschwellige Wirkmechanismen, die auf unser Unterbewusstsein abzielen, umgeben uns auch im normalen Leben ständig. Unter anderem versucht die Werbebranche uns durch bestimmte Techniken von der Notwendigkeit bestimmter Produkte zu überzeugen und in ihrem Sinne zu beeinflussen.

 

Aber in der Showhypnose sind doch auch alle „Opfer“ willenlos, oder?

 Trancezustände gibt es in verschiedensten Arten und Tiefen: Im Entertainmentsektor zum Beispiel im Rahmen von Hypnoseshows, wo sich Probanden vollkommen freiwillig auf Experimente einlassen. Hier spielt der Hypnotiseur mit der Erwartungshaltung. Den Teilnehmern und den Zuschauern dürfte in aller Regel bewusst sein, dass im Rahmen der Hypnoseshows lustige, bisweilen auch geheimnisvolle Dinge passieren. Die Teilnehmer lassen sich darauf ein. Sie lassen vollkommen freiwillig zu, was mit ihnen passiert. Hier hat Hypnose einen großen Spaßfaktor und jedem Beteiligten dürfte klar sein, dass Hypnose hier nicht zu Therapiezwecken zur Anwendung kommt, sondern die Unterhaltung im Vordergrund steht. Die Ausgangsvoraussetzungen sind also im Vergleich zur Hypnosetherapie vollkommen andere. Gut und niveauvoll präsentiert ist eine Hypnoseshow ein Highlight und garantiertes Gesprächsthema auf fast jeder Veranstaltung.

 

Was ist der Unterschied zwischen Showhypnose und Hypnosetherapie?

Hypnose ist nicht nur im Rahmen von Shows möglich. Bei den Hypnoseshows steht der Spaßfaktor im Vordergrund. In der Therapie geht es um die Lösung von echten Problemen und der Korrektur von Einstellungen. Hypnose ist auch eine anerkannte Heilmethode und hat Einzug in die Medizin gehalten. Neben der medizinischen Hypnose gibt es auch die nicht-medizinische therapeutische Hypnose, die sich mit Themen wie Raucherentwöhnung, Gewichtsreduktion, Stressbewältigung etc. befasst. Therapeutische Hypnose und Showhypnose arbeiten bisweilen mit ähnlichen Techniken, aber die Anwendungsbereiche sind vollkommen andere. Dennoch ist der Einsatz in beiden Gebieten vollkommen legitim.

 

Wie fühlt sich Hypnose eigentlich an?

Viele Probanden berichten von einem Zustand der absoluten Entspannung.In der Regel bekommt der Proband alles mit, was der Hypnotiseur ihm suggeriert und er kann sich auch -sofern keine anders lautenden Suggestionen gegeben werden- an alles erinnern, was in der Hypnose geschieht. Einige Probanden sprechen von einer Schwere, die den Körper befällt, andere von einer Leichtigkeit, wieder andere fühlen sich wie in Watte gepackt.

 

Wie funktioniert eigentlich Hypnose?

Zunächst wird über verschiedene Techniken eine Trance eingeleitet. Diese wird über den sogenannten Rapport, also eine Verbindung zwischen Hypnotiseur und Hypnotisanden vertieft. Im Anschluss an die Vertiefung kann der Hypnotiseur mit positiven, auf das besprochene Thema abgestimmten Suggestionen, eine Korrektur von Einstellungen (Richtigstellung falscher Programme) im Unterbewusstsein vornehmen.

Dazu nutzt der Hypnotiseur u.a. hochwirksame Bilder, die er beim Probanden erzeugt, aber auch direkte Anweisungen. Die Bilder werden vom Unterbewusstsein umgesetzt und können körperliche und psychische Reaktionen hervorrufen, die bei der gewünschten Veränderungsarbeit helfen und den Probanden beim Erreichen seiner Ziele unterstützen. Schließlich wird die Hypnose professionell aufgelöst.

 

Erwacht man immer sicher wieder?

Dass man aus der Hypnose nicht mehr aufwacht, ist noch nicht dokumentiert worden und reine Fantasie. Die Hypnose bedarf einzig einer gezielten Auflösung, die professionell durchgeführt werden sollte. Aber selbst wenn der Kontakt zum Hypnotiseur abbrechen würde, d.h. wenn der Hypnotiseur zum Beispiel aus irgendeinem Grund ohnmächtig werden würde, ginge die Hypnose in einen normalen Schlaf über und der Proband würde einfach von selbst erwachen, sobald er ausgeschlafen hat.

 

Bestehen Gefahren?

Hypnose ist, richtig angewendet, ein sehr wirksames Instrument. Im Gegensatz zur „indirekten Hypnose“, die heutzutage oft beworben wird, arbeitet ein Hypnosecoach® mit direkten Techniken, die sehr effektiv sind und schnell zum gewünschten Ziel führen. Hier kommt echte Hypnose zum Einsatz und es werden auch Körperfunktionen wie Puls und Blutdruck beeinflusst (gesenkt). Daher ist bei bestimmten Personen im Vorfeld zu klären, ob eine Teilnahme an einer Hypnosesitzung für sie überhaupt möglich ist. Dazu zählen Personen, die unter sehr niedrigem Blutdruck, Herz- oder Kreislauferkrankungen leiden, unter Anfallskrankheiten (insbesondere Epilepsie) oder regelmäßig auf Medikamente angewiesen sein. Hier bedarf es ggf. die Absprache mit dem behandelnden Arzt. Für einen normal gesunden Menschen stellt eine professionell durchgeführte Hypnose kein Risiko dar. Im Gegenteil – diese Menschen werden einen wunderschönen Zustand erleben, den sie sicher auch in Zukunft nicht mehr missen möchten.

Carsten Fenner

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